Südkorea: Wo Tempel und Technik nebeneinander leben
Für Reisende, die mehr wollen als Oberfläche — Südkorea ist das Ziel für alle, die echte Kontraste suchen. Jahrhundertealte Tempel mitten in einer der modernsten Städte der Welt.
April–Mai (Kirschblüte) · Sept–November (Herbstfarben)
10 bis 14 Tage
Kein Visum nötig — visumfrei bis 90 Tage (K-ETA derzeit ausgesetzt)
ca. 11 Std. ab Frankfurt (nonstop)
Koreanischer Won (KRW) — ca. 1 EUR = 1.450 KRW
Koreanisch · in Großstädten oft Englisch möglich
Seoul, Gyeongju, Busan, Templestay & Jeju
Paare, Kulturreisende, Foodies & Honeymoon
Tradition und Zukunft
verstärken sich hier.
Mitten in Seoul, zwischen Glasfassaden und Neonreklamen, steht ein 600 Jahre alter Palast — und weder das eine noch das andere wirkt fehl am Platz. Verglichen mit Japan ist Korea dichter, lauter und weniger durchgestylt: die Küche direkter, die Städte zugänglicher und weniger von Touristen überlaufen. Für viele genau deshalb das ehrlichere Erlebnis.
Luxus bedeutet nicht
mehr.
Es geht um echten Zugang. Privat renovierte Heritage-Hanoks in Bukchon statt austauschbarer Kettenhotels. Ein Templestay im richtigen Bergkloster, vorab koordiniert statt vor verschlossenen Türen. Lokale ohne englische Karte, in die Koreaner selbst gehen. Private Stadtführer, ein vorangemeldeter DMZ-Besuch — und eine Route nach deinem Rhythmus.
Keine Route aus der Vorlage
Wer im April reist und wer im Oktober reist, hat zwei verschiedene Länder vor sich. Wer zwei Wochen hat und wer zehn Tage, reist grundlegend anders. Wir bauen jede Route neu auf — mit deinem Tempo und deinen nicht verhandelbaren Erlebnissen.
Gangnam ist nicht Insadong
Ein Hotel in Gangnam und eines in Insadong sind nicht dasselbe — nicht in Atmosphäre, nicht in Anbindung, nicht im Gefühl der Reise. Wir empfehlen nach deinem Stil, nicht nach Provision.
Templestay will vorbereitet sein
Anmeldung, passende Kleidung, Timing zur Jahreszeit, die Wahl des richtigen Klosters: Wer das nicht im Voraus regelt, steht oft vor geschlossenen Türen. Wir koordinieren es, damit das Erlebnis wird, was es sein kann.
Was Du Hier Erleben Wirst
Drei Facetten Südkoreas: Kontraste aus Stein und Zeit, Erlebnisse zwischen Bergkloster und Nachtmarkt — und eine Küche, die laut, würzig und ehrlich ist.
Kontraste aus Stein & Zeit
Gyeongbokgung-Palast, Seoul
Der größte der fünf Joseon-Paläste, besonders beeindruckend in der Dämmerung — und um 14 Uhr, wenn die Wachablösung in Trachten stattfindet.
Bukchon Hanok Village
600 Jahre alte Hofhäuser zwischen Teehäusern. Vor 8 Uhr besuchen, dann gehören die alten Gassen fast dir allein.
Seoraksan-Nationalpark
Granitgipfel, Herbstwälder und buddhistische Tempelanlagen — eine der schönsten Berglandschaften Ostasiens.
Hallasan auf Jeju
Ein Vulkansee auf Koreas höchstem Berg. Das Panorama oben ist den Aufstieg wert.
Haeinsa-Tempel, Gyeongnam
Heimat der Tripitaka Koreana: 80.000 handgeschnitzte Holztafeln mit dem vollständigen buddhistischen Kanon.
Näher dran
Templestay im Bergkloster
Eine Nacht im Kloster mit Meditation, Teezeremonie und der 4-Uhr-Morgenglocke. Du musst weder Buddhist sein noch früh aufstehen — aber wenn du es tust, vergisst du es nie.
Nachtmarkt Dongdaemun
Mode, Street Food und Lichter bis in den frühen Morgen — Seouls Puls auf engstem Raum.
K-BBQ mit Einheimischen
Nicht das touristentaugliche Restaurant, sondern das Lokal ohne englische Karte, mit echtem Galbi am Tischgrill.
Teekultur in Boseong
Smaragdgrüne Teeplantagen auf sanften Hügeln — eine der schönsten Landschaften Koreas und weitgehend unbekannt.
Han-River-Picknick
Was die Koreaner wirklich nach Feierabend machen: Essen vom Convenience Store, Campingstühle und Flusslicht.
Koreas ehrliche Küche
Bibimbap
Gemischter Reistopf mit frischem Gemüse, Ei und Gochujang — das Alltagsgericht, das in keinem Haushalt fehlt und nirgendwo sonst so gut schmeckt.
Samgyeopsal
Gegrillter Schweinebauch am Tischgrill, in Salatblätter gewickelt. Weniger ein Gericht als ein ganzer Abend — die Esskultur dahinter ist so wichtig wie das Essen.
Jjimdak
Geschmortes Hühnchen mit Glasnudeln aus Andong: herzhaft, würzig, sättigend — und auf keiner Touristenspeisekarte zu finden.
Haemul Pajeon
Meeresfrüchte-Schnittlauch-Pfannkuchen, frisch von der gusseisernen Platte — besonders gut an Regentagen auf dem Markt.
Makgeolli & Soju
Milchig-prickelnder Reiswein aus der Schale und Koreas klarer Klassiker — Seouls beliebteste Abendbegleiter.
12-Tage-Reiseroute Südkorea — Ein Startpunkt
Von den Palästen Seouls über historische Königsgräber bis zur Vulkaninsel Jeju in einem ausgewogenen Reiseverlauf.
Seoul — Ankunft, Hanok & Moderne
Morgen: Ankunft in Incheon, Transfer ins Hotel und ein Spaziergang durch Insadong; am zweiten Tag Bukchon Hanok Village vor 8 Uhr, wenn die alten Gassen fast dir allein gehören. Nachmittag: Gyeongbokgung-Palast mit der Wachablösung um 14 Uhr, danach der Cheonggyecheon-Bach und die Dongdaemun Design Plaza. Abend: Abendessen im Pojangmacha, dem klassischen Straßenlokal der Altstadt, tags darauf K-BBQ im Mapo-Viertel, wo die Koreaner selbst hingehen.
💡 Insider-Tipp: Linie 3 bringt dich in 60 Minuten vom Flughafen ins Stadtzentrum, preiswerter als ein Taxi. Und im Bukchon stehst du in einer Wohngegend — bitte leise sprechen und keine lauten Gruppenfotos vor Haustüren.
Seoul — Gangnam, Kulinarik & Ausflug zur DMZ
Morgen: Frühstück auf dem Gwangjang-Markt zwischen Mungbohnenpfannkuchen und rohem Fisch; am vierten Tag die Hwaseong-Festung in Suwon, Weltkulturerbe und kaum besucht. Nachmittag: Das Gangnam-Viertel mit der Coex-Mall und dem Bongeunsa-Tempel direkt daneben, tags darauf eine DMZ-Tour mit Panmunjeom und dem Aussichtspunkt am Dritten Tunnel. Abend: Dachterrassen-Bar mit Blick auf Seouls Lichthorizont, danach ein entspanntes Abendessen in Itaewon.
💡 Insider-Tipp: Für den JSA-Bereich in Panmunjeom sind Pass und Voranmeldung erforderlich — wir koordinieren das vorab. Der Bongeunsa-Tempel mitten in Gangnam ist einer der überraschendsten Orte Seouls.
Gyeongju — Koreas Hauptstadt der Vergangenheit
Morgen: Anreise mit dem KTX-Hochgeschwindigkeitszug ab Seoul (ca. 2 Std.), danach der Bulguksa-Tempel; am zweiten Tag mit dem Fahrrad rund um die alten Grabhügel. Nachmittag: Das Cheomseongdae-Observatorium und später das Nationale Museum Gyeongju. Abend: Der Tumuli-Park bei Sonnenuntergang, wenn die Königsgräber lange Schatten werfen.
💡 Insider-Tipp: In Gyeongju gibt es keine U-Bahn. Das Fahrrad ist das richtige Fortbewegungsmittel — und das richtige Tempo für diese Stadt.
Busan — Südkoreas zweite Hauptstadt am Meer
Morgen: Das Gamcheon Culture Village mit seinen bunten Hanglagen; am zweiten Tag der Küstentempel Haedong Yonggungsa direkt am Meer. Nachmittag: Mittagessen auf dem Jagalchi-Fischmarkt, tags darauf Haeundae Beach. Abend: Ein Abend am Gwangalli Beach mit Blick auf die beleuchtete Brücke.
💡 Insider-Tipp: Haedong Yonggungsa liegt direkt am Meer — die beste Zeit ist kurz nach Sonnenaufgang, bevor die Reisebusse eintreffen.
Templestay im Bergkloster & Jeju-Insel
Morgen: Transfer per Privatfahrzeug in ein Bergkloster, am Folgetag das 4-Uhr-Morgengebet und nach dem Frühstück eine Bergwanderung; danach der Flug nach Jeju mit dem Manjanggul-Lavatunnel. Nachmittag: Erste Meditationsstunde im Kloster, später Teezeremonie — auf Jeju dann die Hallasan-Wanderung oder die Küste bei Seongsan Ilchulbong. Abend: Ein Abend in Jeju City, bevor es zurück nach Seoul geht.
💡 Insider-Tipp: Der Hallasan-Gipfel schließt um 12 Uhr für Aufsteiger — früh starten oder nur bis zum Yeongsil-Aussichtspunkt gehen, der ist ebenfalls beeindruckend.
Diese Reiseroute ist ein Ausgangspunkt. Bei Baloni Bespoke passen wir jeden Tag an deinen Stil, dein Tempo und deine Wünsche an — keine Reise sieht gleich aus.
Wann ist die beste Reisezeit für Südkorea?
Südkorea hat vier ausgeprägte Jahreszeiten mit zwei klaren Höhepunkten: der Kirschblüte im Frühling und der Laubfärbung im Herbst. Entdecken Sie die drei Hauptreiseperioden mit ihren landschaftlichen Höhepunkten.
Rosafarbene Kulissen in Parks und Straßen
Angenehm warm und selten Regen, tagsüber 12–20 °C und abends noch frisch. Die Kirschblüte Mitte April verwandelt ganze Straßenzüge — Höhepunkt ist das Yeouido-Kirschblütenfestival in Seoul.
Monsun, Festivals & Strandtage auf Jeju
Heiß und feucht, der Jangma-Monsun bringt im Juli starke Regenfälle bei bis zu 35 °C. Strandurlaub auf Jeju funktioniert trotzdem gut — dazu günstigere Preise und deutlich weniger Touristen in den Städten.
Seoraksan in Orange, Rot und Gold
Klar, trocken und kühl bei 15–22 °C — perfekte Wanderbedingungen. Die Nationalparks leuchten, und der Oktober ist oft der schönste Monat des Jahres.
März – Mai
Besonders attraktiv für Erstbesucher, Paare und Honeymoon-Reisende.
Juni – August
Ideal für flexible Reisende mit Fokus auf Sommerfestivals oder Strandtage.
September – November
Interessant für Wanderer, Fotografen, Naturliebhaber und Kulturreisende.
Unser Tipp: Für Erstbesucher empfehlen wir den April — wegen der Kirschblüte, des milden Wetters und der Tatsache, dass alles gleichzeitig aufblüht. Wer es ruhiger mag, reist
im März oder November: fast genauso schön und deutlich günstiger.
Anreise & Einreise nach Südkorea
Flugverbindungen nach Südkorea
Direktflüge aus Deutschland: Korean Air und Lufthansa fliegen nonstop von Frankfurt nach Seoul Incheon (ICN) in ca. 11 Stunden. Ab München besteht derzeit keine Direktverbindung — die besten Umstiege sind:
- Qatar Airways: über Doha (DOH)
- KLM: über Amsterdam (AMS)
- Finnair: über Helsinki (HEL)
Flughäfen: Incheon International (ICN) ist der Hauptflughafen, 60 km westlich von Seoul. Gimpo (GMP) bedient die Inlandsflüge, etwa nach Jeju, und für Busan fliegt man Gimhae International (PUS) an.
Visum & Einreise-Checkliste für Deutsche
Visumfreie Einreise für Deutsche:
- Kein Visum nötig: EU-Bürger reisen bis zu 90 Tage visumfrei ein. Die K-ETA-Registrierung ist für Deutsche derzeit ausgesetzt — vor Reiseantritt trotzdem prüfen, das kann sich ändern.
- Gesundheit: Keine Pflichtimpfungen. Hepatitis A und Typhus werden je nach Reisestil empfohlen, das Trinkwasser ist sicher. Eine Reisekrankenversicherung mit Rücktransport wird dringend empfohlen.
- Zoll: Bestimmte Fleisch- und Milchprodukte dürfen nicht eingeführt werden. Alkohol bis 1 Liter und Tabak bis 200 Zigaretten sind zollfrei; Bargeld über 10.000 USD muss angemeldet werden.
- Aktuell prüfen: Einreise-, Visa- und Gesundheitsbestimmungen können sich kurzfristig ändern — vor Abreise die Botschaft der Republik Korea und das Auswärtige Amt konsultieren.
Unterkunft in Südkorea
Vom traditionellen Hanok mit warmer Fußbodenheizung bis zur High-End-Designsuite in Gangnam: Koreas Unterkünfte verbinden minimalistische Ästhetik mit warmem, persönlichem Empfang.
Guesthouses, Jjimjilbang-Hotels und Pensionen — sauber, kompakt und oft mit Frühstück. In Seoul am besten in Hongdae, Sinchon oder Jongno. Achte auf Ondol-Zimmer mit traditioneller Bodenheizung, gerade im Frühling und Herbst ein spürbarer Unterschied.
Design-Boutique-Hotels in Insadong oder Mapo-gu und Hanok-Guesthouses mit privatem Hof im historischen Bukchon-Viertel. Für Paare lohnt sich ein Hanok-Stay von mindestens zwei Nächten.
Privat renovierte Heritage-Hanoks mit Butler-Service, Rooftop-Suiten in Gangnam mit Panoramablick und Eco-Lodges auf Jeju, direkt ins Basaltgestein gebaut. Dazu, wenn du möchtest, die Gegenwelt: ein einfaches Mönchsquartier im Bergkloster.
Sag uns, wie du reisen möchtest — wir finden Unterkünfte, die wirklich zu dir passen.
Praktische Reisetipps für Südkorea
Mit fundierter Vorbereitung wird Ihre Reise durch Südkorea vollkommen entspannt. Entdecken Sie hier unsere handverlesenen Empfehlungen für Transport, Bezahlung, Konnektivität, Gesundheit und den respektvollen Kultur-Knigge.
Fortbewegung & Transport
- In Seoul: Die U-Bahn gehört zu den besten der Welt — sauber, pünktlich, günstig und englisch beschildert. Die T-Money-Karte gilt für alle Verkehrsmittel.
- Zwischen Städten: Der KTX-Hochgeschwindigkeitszug verbindet Seoul und Busan in 2,5 Stunden.
- Nach Jeju: Inlandsflüge dauern rund eine Stunde und gehen mehrmals täglich.
Besorgen Sie die T-Money-Karte gleich am Flughafen im Convenience Store — sie funktioniert in U-Bahn, Bus, Taxi und sogar beim Bezahlen im Konbini.
Währung, Geld & Trinkgeld
- Bargeld: Viele kleinere Restaurants und Märkte akzeptieren keine Karten — immer etwas Won dabeihaben.
- Geldautomaten: Die Automaten an Konbinis (GS25, CU, 7-Eleven) funktionieren zuverlässig mit deutschen Karten.
- Kein Trinkgeld: In Korea nicht üblich und manchmal sogar als unhöflich empfunden.
Heben Sie kleinere Beträge direkt am Konbini-Automaten ab — die sind rund um die Uhr geöffnet und nehmen deutsche Karten problemlos an.
SIM-Karte & Internet
- eSIM: Direkt vor Abflug kaufen (Airalo, Nomad) — günstiger und sofort aktiv.
- Alternative: Pocket-WiFi am Incheon Airport ausleihen, ideal für mehrere Geräte.
- Abdeckung: Korea hat eine der besten Mobilfunkabdeckungen weltweit — selbst in Bergtempeln oft 5G.
Installieren Sie Naver Map oder KakaoMap statt Google Maps — in Korea sind sie deutlich genauer, besonders bei Fußwegen und Buslinien.
Kleidung, Klima & Gepäck
- Schuhe: Bequem und leicht auszuziehen — in Korea läuft man viel, und bei Tempeln, Hanoks und in manchen Restaurants zieht man sie aus.
- Schichten: Leichte Lagen für Frühling und Herbst, eine Regenjacke für Sommerreisen.
- Tempelbesuche: Bedeckte Schultern gehören dazu, beim Templestay wird schlichte Kleidung gestellt.
Socken ohne Löcher einpacken — Sie ziehen die Schuhe in Korea häufiger aus, als Sie denken.
Sicherheit & Reisehinweise
- Sehr sicher: Südkorea gehört zu den sichersten Reiseländern weltweit, Taschendiebstahl ist ausgesprochen selten.
- Alleinreisende: Alleinreisende Frauen berichten durchweg von einem hohen Sicherheitsgefühl, auch nachts in den Großstädten.
- DMZ: Touren sind sicher und streng organisiert — für den JSA-Bereich gelten Voranmeldung und Kleiderordnung.
Hinterlegen Sie Passkopien und Versicherungsnachweise vor Abreise in Ihrem sicheren Baloni-Kundenportal.
Gesundheit & Trinkwasser
- Impfungen: Keine Pflichtimpfungen; Hepatitis A und Typhus je nach Reisestil sinnvoll.
- Trinkwasser: Technisch trinkbar — Abgekochtes oder Flaschenwasser wird trotzdem bevorzugt.
- Versorgung: Die medizinische Versorgung in Seoul ist auf höchstem Niveau; eine Reisekrankenversicherung mit Rücktransport ist empfohlen.
Packen Sie Ihre gewohnten Standardmedikamente ein — koreanische Apotheken sind exzellent, die Beschriftung aber meist nur auf Koreanisch.
Lokale Etikette: Do's & Don'ts im Alltag
Korea ist im Alltag herzlich und unkompliziert, legt aber großen Wert auf Höflichkeitsformen — besonders gegenüber Älteren. Mit diesen aufmerksamen Gesten zeigen Sie Wertschätzung.
Empfohlene Verhaltensweisen
Bei Tempeln, in Hanoks und in manchen traditionellen Restaurants werden die Schuhe am Eingang ausgezogen. Auf Socken zu gehen ist überall völlig in Ordnung.
In Bus und U-Bahn stehen Sie älteren Menschen unaufgefordert auf. Die reservierten Sitze an den Wagenenden bleiben auch dann frei, wenn der Wagen voll ist.
Gegenstände, Geld und Visitenkarten werden mit beiden Händen überreicht und angenommen — gerade gegenüber Älteren ein deutliches Zeichen des Respekts.
Gesten, die Sie meiden sollten
Trinkgeld ist in Korea nicht üblich. Es verwirrt das Personal eher, als dass es als Höflichkeit ankommt — ein freundliches Danke genügt völlig.
In U-Bahnen und Restaurants gilt gedämpfte Lautstärke als selbstverständlich. Telefonate führt man kurz und leise.
Senkrecht in die Reisschale gesteckte Essstäbchen erinnern an ein Ritual bei Trauerfeiern. Legen Sie sie stattdessen quer auf die Schale oder die Ablage.
Souverän reisen mit persönlichem Vor-Ort-Draht
Jeder Baloni-Reisende erhält vor Abreise unseren digitalen Südkorea-Reiseguide mit Zugverbindungen, Templestay-Briefing, Offline-Karten und direktem WhatsApp-Kontakt. Korea ist kein Reiseführerland: Die besten Lokale in Seoul haben keine deutschen Bewertungen und keine englische Karte — unsere Empfehlungen beruhen darauf, was Koreaner selbst essen.
Sieben Facetten Südkoreas
Von der 25-Millionen-Metropole Seoul über die Königsgräber Gyeongjus und die Bergklöster des Südens bis zur Vulkaninsel Jeju — wir wählen die Regionen exakt nach Ihren Interessen und der besten Reisezeit aus.
Seoul
25 Millionen Menschen, fünf Königspaläste, K-Beauty-Flagshipstores und eine U-Bahn, die nie zu spät kommt.
Gyeongju
Die ehemalige Hauptstadt des Silla-Königreichs ist ein freiliegendes Museum: Grabhügel, Tempel und Steinlaternen.
Busan
Südkoreas zweitgrößte Stadt liegt am Meer: frischer Fisch, steile Wohnviertel, lange Strände und eine entspannte Küstenenergie.
Jeju-Insel
Vulkankegel, Lavatunnel, Zitrusplantagen und Windböen — Jeju fühlt sich trotz einstündigem Flug wie eine andere Welt an.
Jeonju
Das Hanok-Dorf in Jeonju ist das besterhaltene in ganz Korea — und zugleich die Geburtsstätte des authentischen Bibimbap.
Gyeongnam & Haeinsa
Die Templestay-Region des Südens: Bergklöster zwischen bewaldeten Gipfeln und der Haeinsa-Tempel mit der Tripitaka Koreana, 80.000 handgeschnitzten Holztafeln.
Seoraksan & Gangwon
Koreas wilde Nordostprovinz: schroffe Granitgipfel, Küstenstraßen, buddhistische Klöster und der schönste Herbstwald des Landes.
Südkorea Reisepakete
Jedes Reisepaket ist ein Ausgangspunkt. Reisedaten, Tempo, Unterkünfte und Erlebnisse stimmen wir exakt auf deine Vorstellungen ab.
Seoul, Gyeongju & Busan — Das Klassische
- Palastbesichtigung mit privatem Stadtführer in Seoul
- KTX-Fahrt entlang der historischen Route nach Gyeongju und Busan
- Jagalchi-Fischmarkt-Erlebnis mit Meeresfrüchte-Kochkurs
Perfekt für: Erstbesucher und Paare
Seoul & Jeju — Kontraste für zwei
- Private Hanok-Suite in Bukchon für drei Nächte
- Privates Abendessen mit traditionellem Jeongsik-Menü
- Jeju Eco-Lodge mit Vulkankrater-Wanderung bei Sonnenaufgang
Perfekt für: Honeymoon-Paare und Jubiläumsreisen
Kultur & Templestay — Das echte Korea
- Zwei Nächte Templestay in einem Bergkloster in Gyeongnam
- Haeinsa-Tempel mit privatem Mönchsführer
- Jeonju Hanok-Viertel mit Bibimbap-Kochkurs bei einer lokalen Großmutter
Perfekt für: Kulturinteressierte und Alleinreisende
Nationalparks & Küste — Aktiv unterwegs
- Hallasan-Gipfelwanderung auf Jeju bei Sonnenaufgang
- Seoraksan-Trekkingroute mit privatem Bergführer
- Kajaktour entlang der Südküste durch die Inselgruppe Hallyeo
Perfekt für: Aktive Reisende und Naturliebhaber
Häufige Fragen zur Südkorea-Reise
Nein — Deutsche können bis zu 90 Tage visumfrei einreisen. Die K-ETA-Registrierung ist für EU-Bürger derzeit ausgesetzt. Prüfe trotzdem vor Reiseantritt die aktuellen Einreisebestimmungen, da sich das ändern kann.
April und Oktober sind die schönsten Monate — April wegen der Kirschblüte, Oktober wegen der Herbstfarben in den Bergen. Beide Perioden sind Hochsaison, also früh buchen. März und November sind fast genauso schön und deutlich günstiger.
Für Seoul allein reichen vier bis fünf Tage. Wer Seoul, Gyeongju, Busan und Jeju kombinieren möchte, sollte mindestens 12 bis 14 Tage einplanen. Weniger ist möglich, fühlt sich aber oft gehetzt an.
Ein sehr sicheres — Südkorea liegt regelmäßig unter den sichersten Ländern weltweit. Taschendiebstahl ist selten, und das Gesundheitssystem in Seoul ist auf höchstem Niveau. Alleinreisende Frauen berichten durchweg von positiven Erfahrungen.
Flüge liegen bei ca. 700–1.000 € nonstop ab Frankfurt. Unterkünfte kosten zwischen 50 € im Guesthouse und 300 € und mehr im Luxushotel. Essen und Transport vor Ort sind günstig — ein vollständiges Abendessen im Lokal für 5–10 € ist keine Seltenheit.
Ja — in Seoul und den großen Touristenstädten ist Englisch weit verbreitet, U-Bahn-Schilder und viele Menüs sind zweisprachig. In ländlichen Regionen wird es schwieriger, aber mit Google Translate kommt man fast überall weiter.
Ja — besonders die Kombination Seoul plus Jeju ist ein klassisches Honeymoon-Ziel. Private Hanok-Suiten in Bukchon, romantische Küstenausblicke auf Jeju und exzellente Restaurants machen es zu einer ernsthaften Alternative zu Thailand oder Bali.
Sehr gut — viele Reisende fliegen nach Seoul ein und aus Osaka oder Tokio wieder aus. Per Fähre kommt man von Busan in knapp drei Stunden nach Fukuoka. Die Kombination braucht aber mindestens drei Wochen, damit man keines der beiden Länder hetzt.
Das N-Seoul-Tower-Erlebnis auf dem Namsan ist nett, aber bei Weitem nicht so beeindruckend wie oft beschrieben. Auch Gangnam klingt glamouröser, als es ist. Die echten Schätze liegen meist eine U-Bahn-Station weiter.
Bestimmte Fleisch- und Milchprodukte dürfen nicht eingeführt werden. Alkohol bis 1 Liter und Tabak bis 200 Zigaretten sind zollfrei. Bei Bargeld über 10.000 USD muss eine Zollanmeldung erfolgen.
Deine Südkorea-Reise beginnt mit einem Gespräch
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